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Santorini und seine Sehenswürdigkeiten

Santorini ist zweifellos eine der schönsten und beliebtesten Inseln in ganz Griechenland. Entstanden aus einem Vulkan, der ihr die Form gab und das Vulkangestein, welches überall auf der Insel zu sehen ist. Sogar der Sand an den Stränden ist vulkanisch: Dabei sollte man sich auf keinen Fall vom dunklen Sand erschrecken lassen - das Wasser ist dafür umso klarer und schöner!

Thira auf Santorini

Santorini (oft nicht ganz korrekt Santorin genannt) hat übrigens einen zweiten griechischen Namen: Thira. So heißt auch eine alte Ruinenstadt auf der Insel "Ancient Thira." Daneben gibt es viele weitere Highlights und Sehenswürdigkeiten:

Oia und sein Hafen Ammoudi

An der nördlichen Spitze liegt unterhalb der Klippen das kleine Fischerörtchen Ammoudi, es gehört zum Dorf Oía (sprich Ia). Vom Dorf aus gibt es einen Wanderweg die Steilklippen hinunter. Ammoudi ist ein malerisches kleines Fischerdörfchen mit einem Hafen an einer Bucht, das Wasser ist klar und blau und hinter den Häusern steigt die beeindruckende Steilwand in die Höhe. Auch wenn sich hier zu den Hauptreisezeiten, insbesondere nachmittags, wenn die Kreuzfahrtschiffe angelegt haben, die Touristen tummeln: Es ist einer der wundervollsten Orte und Anblicke, die man finden kann.

Hafen Ammoudi

Hier gibt es einige Tavernen und Cafés direkt am Wasser, schon allein der Aussicht wegen sitzt man hier gern! Übrigens, von hier aus kann man auch super die Sonnenuntergänge anschauen.

Wer kann, kommt eher morgens oder am späten Nachmittag/ frühen Abend, wenn der große Ansturm vorüber ist.

Oía ist ein Ort, der sich zum Schlendern, Shoppen und Einkehren in die Tavernen anbietet. Kleine Gassen laden zum Erkunden ein und die Ausblicke über die Bucht und mit blauen Kuppeln und weißen Häusern im Vordergrund sind einfach grandios. Auch die Sonnenuntergänge sind von hier oben toll anzusehen, am besten vom westlichen Ende der Straße(n).

Steilküste vor Santorini

Fira

Der Blick ist atemberaubend, von den Gassen mit den weißen Häusern, die 300 Meter Steilküste hinunter zu den Schiffen und Inseln im blauen Meer. Fira (Thira) ist der Hauptort der Insel, mit Gassen und einer wunderschönen Altstadt, den wahnsinnig schönen Ausblicken und vielen Cafés und Restaurants. Die Kehrseite der Berühmtheit ist, dass es hier sehr voll werden kann von Menschen mit Selfie-Sticks und Geschäften, die Zeug an diese Touristen verkaufen.

Streetfood-Klassiker: Ein Gyros-Pita in den Gassen von Fira oder noch besser an einem Plätzchen mit Aussicht genießen.

Die griechisch-orthodoxe Kathedrale mit der großen Kuppel ist die wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt, sie steht direkt am Kraterrand. 1956 wurde sie nach einem Erdbeben komplett wiederaufgebaut. Sehenswert sind die Wandmalereien im Inneren.

Museen in Fira: Das Archäologische Museum ist ein kleines aber feines Museum, das zahlreiche Funde aus Alt Thira zeigt auf der Zeit der minoischen Kultur. Das Santozeum zeigt Replikas von Fresken und antiken Wandmalereien aus den Ausgrabungen von Akrotiri (im Süden der Insel).

Boot an der Steilklüste

Die Wanderung: Immer dem Krater nach. Von Fira kann man ausgezeichnet in den Nachbarort Imerovigli laufen. Während der ganzen Wanderung ist die Aussicht herrlich, ein Postkartenmotiv jagt das Nächste. Wer möchte, kann dann von Imerovigli noch weiter wandern nach Oía, ebenfalls wunderschön aber anspruchsvoller (gerade im Sommer) weil länger.

Wanderung und Strecke(n)

Fira - Imerovigli: ca. 2,5 Km, 30 Minuten
 

Imerovigli - Oía: 8 Km, 2-3 Stunden
 

Tipp: Am Nachmittag starten, sodass man den Sonnenuntergang in Oía genießen kann. Danach mit dem Bus zurück.
 

Der Rote Strand

Der Rote Strand (Red Beach, Paralia Kokkini) ist ein Streifen roter Sand direkt vor der roten Steilküste aus erkaltetet Lava. Er ist etwa 200 Meter lang, der rote Strand sieht vor dem tiefblauen Meer und der blaue Himmel sehen einfach wahnsinnig gut aus. Zu erreichen aus Akrotiri zu Fuß oder mit dem Boot.

Schwarze Strände

Die schönsten Badestrände sind auf der Ostseite der Insel zu finden, wo sie flacher ist. Zu empfehlen sind die Strände in Kamari und Perissa. Insbesondere in Perissa ist der Sand schwarz. Nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt und kann das saubere Wasser umso mehr genießen. Tipp: Flip Flops o.ä. mitbringen, in der Sonne wird der schwarze Sand richtig schön heiß.

Wer die teilweise doch recht vollen Strände nicht so sehr mag, kann mit einem Motorroller oder einem gemieteten Auto ein wenig an der Küste entlang fahren, hier und da findet sich auch ein ruhigerer Strand.

 

 

Alt Thera

Die antike Stadt Alt-Thera war bis ins Jahr 726 bewohnt. Sie liegt auf dem Berg Mesa Vouno zwischen Kamari und Perissa und wurde bis 1904 sowie 1990 - 1994 ausgegraben. Die Ausgrabungsstätte wurde so zu einer der schönsten Sehenswürdigkeiten von Santorini: Neben den antiken Spuren ist die Aussicht über die benachbarten Orte Kamari und Perissa großartig!

Die Hauptstraße ist 80 Meter lang und für damalige Verhältnisse sehr breit. Auf dem Gelände sind verschiedene Ruinen zu besichtigen, wie ein antikes Theater oder die Agora. Die damaligen Häuser wurden übrigens alle aus dem Kalkstein des Berges, auf dem sie stehen, errichtet.

antike Steine in Alt Thera

Beim Besuch muss man vom Parkplatz zum Eingang ein wenig bergauf laufen. Insbesondere an heißen Tagen lieber etwas Wasser mitnehmen.

Tipp

Die Parkplätze sind begrenzt, also entweder früh kommen oder das Bus-Shuttle bzw. ein Bus-Taxi (aus Kamari) nehmen.

Akrotiri

An der Ausgrabungsstätte Akrotiri im Süden von Santorini wird noch heute gegraben, man geht davon aus, dass noch lange nicht alle Gebäude des Ortes freigelegt sind. Hier lebte einst eine Kykladenkultur, bis die Stadt durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. 3500 Jahre war sie bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1967 verschüttet.

Das Besondere ist, dass die alten Mauern durch die Konservierung noch ungewöhnlich gut erhalten sind. Die Ausgrabungsstätte wird durch ein Dach geschützt und kann besichtigt werden, während direkt nebenan die Ausgrabungsarbeiten weitergehen.

Unbedingt probieren:
Die lokalen Spezialitäten wie schmackhafte Cherrytomaten (entweder frisch oder sonnengetrocknet und in Öl eingelegt), weiße Auberginen oder Fava (Platterbsen).
Die Weine, insbesondere Weißweine oder die lokalen Spezialitäten Nykteri (alkoholstarker Weißwein) oder der süße Vinsanto.

Leuchtturm Akrotiri

Der kleine Leuchtturm oben auf einem Felsen an der Südspitze der Insel ist ein schönes Fotomotiv (oder gern auch Instagram spot): Der Leuchtturm kann zwar nicht besucht werden, aber die Aussicht von der Caldera über das glitzernde Meer, die Küste von Santorini bis nach Oía und den Indian Rock ist großartig!

Wer mag, kann hier oben noch über die Steine und Felsen klettern, und sich seinen eigenen Ort zum genießen des Ausblicks suchen.

Übrigens, der Leuchtturm zeigt Schiffen, die aus Rhodos oder Kreta kommen, den Weg.

Leuchtturm bei Sonnenuntergang

Die kleinen Inseln

Die beiden Inseln vor der Hauptinsel kann man mit einer Tagestour bzw. Bootstour besuchen. Die Schiffe legen in Nea Kameni an, dort kann der Vulkan im Zentrum besucht bzw. erklommen werdehn. Danach geht es weiter zur kleinen Insel Palea Kameni mit ihren heißen Quellen, wer mag kann im 45 Grad warmen Wasser baden.

Außerdem können Thirassia und Klein Thira besucht werden, einige Touren stoppen hier zur Mittagspause.

Tipp

Online bestellen: Tickets für eine Bootstour* zu den heißen Quellen von Palea Kameni.

Der kollabierte Vulkan

Santorini ist eine Insel auf dem Krater eines Vulkans. Die letzte große Eruption des Vulkans war um ca. 1500 v. Chr. Die vorgelagerten Inseln von Santorini (die Kaimenes Inseln) wuchsen erst später durch Vulkanausbrüche unter dem Meeresspiegel. 198 v. Chr entstand die Insel Palaia Kaimeni, die im Laufe der Zeit immer weiter wuchs. 1573 entstand die Insel Mikri Kaimeni und um 1709 erhob sich die Insel Nea Kaimeni aus dem Meer vor Santorini.

Steilküste vor Santorini

Nach Innen in Richtung der neu entstandenen Vulkaninseln fällt die Küste von Santorini 200 bis 300 Meter senkrecht zum Meer ab. So kann man oben auf der Caldera (Vulkanrand) wunderbare Ausblicke genießen. Die Hauptstadt der Insel, Thira, liegt an der Westküste an den hohen Klippen. Ihre typischen weißen Häuser thronen oben auf dem roten Vulkangestein hoch oben über dem dunkelblauen Meer. Nach außen senkt sich die Insel langsam zum Meer und zu den Stränden hin.

Auf der Insel ist der vulkanische Gesteinsboden mit der Zeit verwittert. Jetzt wird auf ihm ein besonderer Wein angebaut. Die Weine aus Santorini (Vino Santo) sind unter Kennern sehr beliebt.

Karte von Santorini und den Sehenswürdigkeiten

Karte von Santorini

Hinkommen: Die Anreise

Fähre von Piräus: Die meisten Fähren legen morgen (7 oder 8 Uhr) in Piräus ab und erreichen ach 5 Stunden (Highspeed) oder 8 stunden (normale Fähren) Santorini. Die Einfahrt der Caldera ist sehenswert, wer kann, so lange wie möglich an Deck bleiben. Tickets gibt es online* oder direkt am Hafen.
Auch aus Rhodos, Kreta (Heraklion) oder den anderen kykladischen Inseln (Paros, Naxos, Mykonos) fahren täglich mehrmals Fähren .

Flug: Von Athen, aber auch aus Deutschland (mit Lufthansa* ab/via München, Eurowings* ab Stuttgart oder Germania* ab Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt) gibt es Flugverbindungen.

Hilfreich in Santorini

Eine Auswahl an Touren und Ausflügen auf Santorini und zu den Nachbarinseln getyourguide.de*.

Für die Suche nach der Unterkunft: Einen sehr umfangreichen Katalog an Hotels und Ferienwohnungen mit einer sehr guten Übersicht über Verfügbarkeiten und Preisen hat booking.com*.

Einen Flug finden: Perfekt zum Vergleichen verschiedener Reisebüros und Fluglininen ist das Portal Skyscanner.net*.


 


 

 

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