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Santorini

Thira auf Santorini

Santorini ist zweifellos eine der schönsten und beliebtesten Inseln in ganz Griechenland. Sie ist vulkanischen Ursprungs, wie man unschwer an ihrer Form und am Vulkangestein aus dem die Insel besteht erkennen kann. Sogar der Sand an den Stränden ist vulkanisch. Lassen Sie sich nicht vom dunklen Sand erschrecken - das Wasser ist dafür um so klarer und schöner!

Boot an der SteilklüsteSantorini (oft nicht ganz korrekt Santorin genannt) hat übrigens einen zweiten Namen: Thira. So heißt auch eine alte Ruinenstadt: "Ancient Thira" die noch heute besichtigt werden kann.

Strand auf Santorini

Die schönsten Badestrände sind auf der Ostseite der Insel zu finden, wo sie flacher ist. Zu empfehlen sind die Strände in Kamari und Perissa. Wer die teilweise doch recht vollen Strände nicht so sehr mag, kann mit einem Motorroller oder einem gemieteten Auto ein wenig an der Küste entlang fahren, hier und da findet sich auch ein ruhigerer Strand.

Der Sand auf Santorini ist oftmals Schwarz. Nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt und kann das saubere Wasser um so mehr genießen.

Der Vulkan und die Insel:

Steilküste vor SantoriniSantorini ist eine Insel auf dem Krater eines Vulkans. Die letzte große Eruption des Vulkans war um ca. 1500 v. Chr. Die vorgelagerten Inseln von Santorini (die Kaimenes Inseln) wuchsen erst später durch Vulkanausbrüche unter dem Meeresspiegel. 198 v. Chr entstand die Insel Palaia Kaimeni, die im Laufe der Zeit immer weiter wuchs. 1573 entstand die Insel Mikri Kaimeni und um 1709 erhob sich die Insel Nea Kaimeni aus dem Meer vor Santorini.

Nach Innen in Richtung der neu entstandenen Vulkaninseln fällt die Küste von Santorini 200 bis 300 Meter senkrecht zum Meer ab. Nach außen senkt sich die Insel langsam zum Meer und zu den Stränden hin.

Auf der Insel ist der vulkanische Gesteinsboden mit der Zeit verwittert. Jetzt wird auf ihm besonderer Wein angebaut. Die Weine aus Santorini (Vino Santo) sind unter Kennern heiß begehrt.

Die Hauptstadt der Insel, Thira, liegt an der Westküste an den hohen Klippen zum Meer. Ihre typischen weißen Häuser thronen oben auf dem roten Vulkangestein hoch oben über dem dunkelblauen Meer.

Oía: Juwel der Insel

An der nördlichen Spitze liegt unterhalb der Klippen das kleine Fischerörtchen Oía (sprich Ia). Von Thira aus gibt es einen Wanderweg entlang der Steilklippen. Oía ist ein malerisches kleines Fischerdörfchen, das Wasser ist klar und blau und hinter dem Dorf steigt die beeindruckende Steilwand in die Höhe. Ein unbedingtes Muss für jeden Santorini-Besucher!